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Förderung zur beruflichen Weiterbildung - Diese Möglichkeiten gibt es


25.06.2020

Möchtest du dich beruflich weiterentwickeln, bietet sich dir die Möglichkeit, eine Weiterbildung zu machen. Vielleicht mag dir nicht die Motivation fehlen, diese anzugehen, sondern der finanzielle Aufwand.

Mittlerweile stehen dir allerdings viele Möglichkeiten zu einer Weiterbildung offen, die von der Agentur für Arbeit gefördert werden. Nachstehend sollen dir die wichtigsten Kategorien dazu vorgestellt werden.

Arten der Förderungen für Weiterbildungen

Vorausschickend ist zu sagen, dass die Agentur für Arbeit eine neue Weiterbildungsoffensive gestartet hat. Sie kommt dir ebenso zugute. Denn es geht darum, dass mit der Umsetzung von Automatisierung, Digitalisierung und Industrie 4.0 sehr viele Veränderungen am Arbeitsplatz entstehen. Das soll begleitet, gefördert und eben die Mitarbeiter daraufhin geschult werden. Das möchte die Agentur für Arbeit mit dieser Förderung intensiv bezwecken und beruft sich dabei auf das nun anzuwendende Qulifizierungschancengesetz. Diese soll zudem sicherstellen, dass durch die Maßnahmen gleichzeitig mehr Arbeitsplätze besetzt werden können, die diesbezüglich entstehen.

Die Arten der Förderungen und zugleich Weiterbildungen können unterschiedlicher Art sein. Auch kann variieren, ob durch die Weiterbildung ein Abschluss erfolgen muss und wie lange sie grundsätzlich dauert. Wichtig ist nach dem Qualifzierungschancengesetz, dass die Einrichtungen nach DQS und AZAV zertifiziert sind. Die Agentur für Arbeit unterscheidet dabei in zwei Kategorien. Das ist die Weiterbildung mit abschlussorientierter Qualifizierung oder eine Anpassungsqualifizierung. Nachstehend wird erklärt, worum es sich bei den beiden handelt.

 

1.Abschlussorientierte Qualifizierung:

Bei dieser Variante ist interessant, dass der Mitarbeiter keinen Berufsabschluss vorlegen muss. Dieser soll sogar mit einer Weiterbildung erst erreicht werden. Eine Mindestdauer entfällt dabei. Auch ist nicht entscheidend, ob sie als Einzelmaßnahme innerhalb des Betriebs oder außerhalb stattfindet. Hierbei kannst du dich auf die Übernahme der Kosten bis zu 100% freuen. Falls weitere Kosten in diesem Zusammenhang entstehen, können die Kosten ebenso übernommen werden. Der Arbeitgeber braucht sich nicht zu beteiligen. Es gibt sogar stattdessen ein Arbeitsentgeltzuschuss von bis zu 100 %.

 

2.Anpassungsqualifizierung:

Das Thema Anpassungsqualifizierung hingegen tangiert ebenso den Arbeitgeber, der zum Teil zu der Weiterbildung beitragen soll. Diese fällt je nach Unternehmen anders aus. Insgesamt wird dies je nach Unternehmensgröße eingestuft und entsprechend mehr oder weniger gefördert. Je kleiner die Unternehmen sind, desto mehr wird von der Agentur für Arbeit übernommen. Das kann natürlich aus Arbeitgebersicht ein Vor- oder auch Nachteil sein. Werden die Kosten komplett übernommen, müsste ein Arbeitgeber meistens eher dazu geneigt sein, den Mitarbeiter dabei zu unterstützen. Das hängt natürlich auch davon ab, ob eine große Arbeitszeit für die Weiterbildung investiert werden muss und der Mitarbeiter in dieser Zeit nicht mit seiner Arbeitskraft zur Verfügung stehen muss. Wichtig ist für dich zu wissen, dass deine Berufsausbildung mindestens 4 Jahre zurückliegen sollte. Die Unterrichtseinheiten sind auf 160 Stunden gedeckelt. Auch hier spielt es keine Rolle, ob die Maßnahme im Betrieb oder auch außerhalb stattfinden soll.

Anlässe für Weiterbildungen

Es stellt sich für dich nun die Frage, welche Weiterbildungsanlässe für dich vorhanden sein sollten, damit du loslegen kannst. Das darfst du zunächst ganz alleine beantworten sowie auf dich beziehen, um zu schauen, was dich weiterbringt und dir auch Spaß machen könnte. Dein persönliches Wohlempfinden und Weiterkommen stehen zunächst an erster Stelle.

Zusätzlich kann hinzukommen, dass dein jetziger Arbeitgeber dich auf eine Maßnahme anspricht und dich fördern will. Ist das vorhanden, solltest du das als Aufwertung sehen und wohlwollend über das Angebot nachdenken. Denn er möchte dich einerseits so weiterbringen, dass du in der jeweiligen Abteilung oder sogar später in einer anderen effektiver oder auf eine andere Art und Weise mitarbeiten kannst. Das ist eine gute Maßnahme, die dir insgesamt den Job sichert und auch gehaltlich später eine Verbesserung bringen könnte. Denn nicht nur eine größere Verantwortungsübernahme, sondern auch eine Spezialisierung hat meistens eine Gehaltserhöhung zur Folge. Alleine deine Bereitschaft dazu gibt dem Arbeitgeber eine wichtige und gute Rückmeldung, die er schätzen wird.

Fazit und Diskussion

Wie du gesehen hast, gibt es attraktive Möglichkeiten zu einer Weiterbildung, die gefördert werden. Es spielt also auch keine Rolle mehr, ob du eine Berufsausbildung hast oder nicht. Wichtig ist dabei zu sehen, dass eine Förderung auch zu 100 % möglich ist, sodass du und der Arbeitgeber selbst nicht belastet werden. Falls dieser bisher nicht so richtig zu dem Thema orientiert ist oder kritisch gegenübersteht, wäre das ein Argument für ihn, dich in deinem Ansinnen zu einer Weiterbildung zu unterstützen. Zusätzlich ist es gut zu wissen, dass die Maßnahme bisher nicht richtig in Anspruch genommen wurde. Das ist die Chance für dich, sie leichter bewilligt zu bekommen und auf viele freie Plätze zu treffen. Zudem hebst du dich mit einer Weiterbildung von deinen Mitstreitern ab, gibt dir für deine berufliche Zukunft sehr viele Pluspunkte und sogar ganz neue Möglichkeiten. Denn es kann auch ein Sprungbrett sein, welches dir eine Tür zu einer ganz anderen Tätigkeit eröffnet.

Zudem sollten die Arbeitgeber selbst das Thema Weiterbildung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn der Druck zur Veränderung der Industrie 4.0 oder die Digitalisierung innerhalb der Bürotätigkeiten sind enorm und lasten schwer auf ihren Schultern. In Fachkreisen werden sie bereits seit Längerem zum Wandel angemahnt. Es reicht nicht mehr, die Schuld auf die Kosten zu schieben. Die Agentur für Arbeit hat ihnen zum Großteil dazu, wie oben gesehen wurde, die Argumentationsgrundlage genommen. Der andere Hemmschuh sei der Mitarbeiter selbst. Aber das ist oftmals auch nur ein vorgeschobenes Argument. Denn die meisten von ihnen sind zufrieden und sehen es als Lob an, wenn sie für eine Weiterbildung vom Arbeitgeber unterstützt werden. Das zementiert zugleich auch eine latente Jobzusicherung, die ihnen ebenso gefällt. Denn welches Unternehmen investiert in Mitarbeiter, um sie schon bald wieder zu entlassen? Das ist wohl eher nicht der Fall. Der Haupthinderungsgrund für eine Weiterbildung mag lediglich der sein, dass einige Weiterbildungen während der Arbeitszeit stattfinden. Eine straff kalkulierte Arbeitskraft fehlt dann natürlich. Da spielt es keine Rolle, ob es ein großes oder kleines Unternehmen ist. Die Arbeitgeber sollten dennoch die Weiterbildungen als Chance für die Zukunft des Unternehmens sehen. Denn besser qualifizierte Mitarbeiter arbeiten fehlerfreier und auch schneller. Dieser positive Effekt wird sich also auch kaufmännisch für ein Unternehmen auszahlen.

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