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Nebenkosten

Die eigenen vier Wände kosten nur Miete und sonst nichts? Falsch gedacht. Zur Nettokaltmiete kommen noch die sogenannten Mietnebenkosten (Betriebskosten) dazu. Erst beides zusammen ergibt die Warm- bzw. Bruttomiete, die du dann letztlich jeden Monat zahlst.

Nebenkosten

Kaltmiete? Warmmiete? What?

Damit du nicht durcheinander kommst: Unter dem Begriff Kaltmiete versteht man praktisch die „kalte Miete“ für eine Wohnung oder ein Haus. Du zahlst sie und darfst dafür fremdes Eigentum bewohnen. Die Höhe der Kaltmiete wird vom Vermieter festgelegt und richtet sich nach dem regionalen Mietspiegel.

Die Warmmiete (oft auch als Bruttomiete bezeichnet) hingegen umfasst nicht nur die Kaltmiete, sondern auch alle anfallenden Nebenkosten. Dazu zählen z.B. die Kosten für die Grundsteuer, die Straßenreinigung und Müllabfuhr, die Wasserversorgung, den Hausmeister, die Entwässerung oder den Betrieb von Aufzügen (sofern vorhanden).

Wichtig für dich ist dabei: Kaltmiete + Nebenkosten = Warmmiete!

Zu den Nebenkosten zählen aber auch alle laufenden Kosten, die nicht mit in die Warmmiete hineingerechnet werden. Also zum Beispiel Strom, Telefon oder Internet.

Wie läuft das mit Strom, Heizung und Co.?

  • Heizung – auch deine Heizkosten werden über einen Zeitraum von zwölf Monaten abgerechnet. Die Höhe der Kosten unterscheidet sich dabei je nach Heizungsart (Fernwärme, Gas etc.) und natürlich deinem Heizverhalten.
  • Wasser – die Preise für Wasser schwanken je nach Bundesland. Sie setzen sich aus deinem tatsächlichen Wasserverbrauch, den Grundgebühren, Kosten für Verbrauchszähler, Zwischenzähler, Wasseraufbereitungskosten, Strom, Wartung und Pflegekosten zusammen. Du zahlst einen entsprechenden monatlichen Abschlag und dieser wird dann mit deinem Verbrauch verrechnet.
  • Gas – wenn mit Gas geheizt wird, werden diese Kosten jährlich ermittelt. Die Höhe hängt von verschiedenen Faktoren wie der Wohnungsgröße und der Isolierung des Gebäudes ab. Meist wird der Verbrauch in Kilowattstunden (kWh) angegeben.

Was du selbst beantragen musst:

  • Strom – der Preis richtet sich nach deinem jährlichen Verbrauch. Wenn du in deine erste eigene Wohnung ziehst, solltest du unbedingt daran denken, Strom anzumelden. So kommst du auch günstiger, als wenn dir ein Stromanbieter vorgeschlagen wird. Nutze Vergleichsportale, um den günstigsten Anbieter in deiner Region zu finden.
  • Telefon & Internet – wenn du telefonieren und surfen möchtest, musst du dir einen Anbieter suchen, der an deiner Adresse verfügbar ist. Die Preise variieren, je nachdem, wo du wohnst und welche Leistungen dein gewünschtes Paket umfassen soll.
  • Kabelanschluss – um TV schauen zu können, ist ein Kabelanschluss von Nöten. Achte auf Aushänge in deinem Haus. Oftmals ist dort bereits nachzulesen, welcher Anbieter genutzt wird. Gibt es einen, werden die Kosten pro Einheit in deinem Wohnhaus berechnet. Du hast aber auch die Möglichkeit, Fernsehen über Satellit zu empfangen.

Wie hoch sind die Mietnebenkosten?

Die Höhe der monatlichen Betriebskosten beträgt pro Quadratmeter durchschnittlich 2,20 EUR. Der Preisunterschied zwischen östlichen und westlichen Bundesländern ist dabei minimal. Für Grundsteuer, Müllbeseitigung, Gebäudereinigung und Versicherungen muss in den westlichen Bundesländern teilweise aber mehr bezahlt werden.

Weitere Fragen zu den Betriebskosten beantwortet dir übrigens der örtliche Mieterverein.

Mietnebenkosten sparen

Gerade bei Mietnebenkosten wie Strom, Heizung oder Wasser kannst du viel sparen, indem du bewusst damit umgehst. Heißt: Nicht täglich Vollbäder nehmen oder die Heizung auf maximale Stufe drehen. Gleiches gilt beim Strom: Jede Kilowattstunde (kWh) weniger spart dir rund 24 Cent. Vermeide bei Fernseher und Co. deshalb vor allem den Stand-by-Modus.