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Jobvorstellung: Berufsbilder rund um die Buchhaltung


06.05.2019

Jedes Unternehmen ist gesetzlich dazu verpflichtet, einwandfrei nach bestimmten Vorgaben Buch zu führen. Daher gibt es viele Karrierechancen, wenn du Kenntnisse in der Buchhaltung mitbringst.

Grundsätzlich umfasst die Buchführung alle unternehmerischen Tätigkeiten, bei denen finanzielle und sonstige unternehmensrelevanten Daten gesammelt, dokumentiert und analysiert werden. Alle Geschäftsvorgänge, wie etwa Ausgaben, Einnahmen und steuerliche Aspekte werden dazu mit Belegen festgehalten. Dazu kommt in vielen Fällen die Analyse der dabei registrierten Zahlen, um intern einen Überblick über die wirtschaftliche Lage zu erhalten.

Damit du dir ein besseres Bild von diesem Berufsfeld machen kannst, stellen wir dir hier einige Hintergrundinformationen dazu zusammen.

Welche Berufe setzen Buchhaltungswissen voraus?

Da wie bereits gesagt jedes Unternehmen einer Buchführungspflicht unterliegt, ist es schon für Startup-Gründer wichtig, sich um eine korrekte Aufnahme der Geschäftsvorgänge zu kümmern. Wer sich selbstständig machen möchte, sollte also im Idealfall einen detaillierten Überblick über das Grundwissen im Rechnungswesen mitbringen.

Besonders die Dokumentation aller Ausgaben und ein Überblick über alle finanziellen Umstände sind natürlich schon in Form eines Haushaltsbuches für Privatleute von Vorteil. Schließlich ist eine gute Finanzplanung für Kaufentscheidungen wichtig, sowohl privat als auch im Betrieb.

Den meisten, die an diesem Thema interessiert sind, wird jedoch eine Stelle in der Buchhaltungsabteilung eines Unternehmens vorschweben. Diese gibt es in großer Zahl, da die meisten Unternehmer schon ab mittleren Größen diese Aufgabenbereiche nicht mehr selbst erledigen können sondern eine Buchhaltungsabteilung einrichten. Professionelle Buchhalter sind also überall gefragt.

Je nach Größe des Betriebes kümmern sich darum ganze Abteilungen, die aus mehreren spezialisierten Mitarbeitern bestehen. Zumeist wirst du in Stellenanzeigen die Begriffe Lohn-, Bilanz- und Finanzbuchhalter finden. Diese stehen für umfassende Rollen innerhalb der Betriebe, in denen Finanzen und sonstige betriebswirtschaftliche Kennzahlen genauestens dokumentiert und geprüft werden, um der Geschäftsführung bei der Entscheidungsfindung behilflich zu sein.

Welche Voraussetzungen gibt es für eine Karriere in der Buchhaltung?

Wenn du in Zukunft in der Buchhaltung arbeiten möchtest, solltest du natürlich hauptsächlich umfangreiches Wissen im Rechnungswesen mitbringen. Da „Buchhalter“ kein geschützter Ausbildungsberuf ist, gibt es theoretisch die Möglichkeit, unabhängig von der Ausbildung in einem Betrieb unter der Berufsbezeichnung zu agieren. 

Jedoch suchen die meisten Unternehmen natürlich Mitarbeiter, die die entsprechende Erfahrung mitbringen, weshalb eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung für gewöhnlich vorausgesetzt wird. Alternativ ist ein Studium in einem wirtschaftlichen Feld eine gute Grundlage. Mit einem akademischen Abschluss im Hintergrund fällt das Einstiegsgehalt auch häufig spürbar höher aus.

Nachdem man in diesem Ausbildungsberuf mindestens zwei Jahre Berufserfahrung gesammelt hat, kann man sich in Form einer Weiterbildung zum Buchhalter weiterbilden. Um die Bezeichnung „geprüfter Bilanzbuchhalter“ zu erhalten, muss man bei der IHK eine Prüfung durchführen.

Zusätzlich werden natürlich ausführliche Kenntnisse der heutzutage üblichen Werkzeuge, wie etwa Computerprogrammen zur Tabellenkalkulation, vorausgesetzt. Microsoft Office und insbesondere Excel solltest du daher im Schlaf beherrschen. 

Die (häufig zusätzlich verwendeten) spezialisierten Programme für die Buchhaltung sind dann vom jeweiligen Arbeitgeber abhängig, sind jedoch allesamt mit dem entsprechenden Grundwissen ohne Probleme verständlich. Daher werden Kenntnisse in spezifischen Programmen häufig nur als Bonus verstanden.

Der Berufsalltag als Buchhalter

Grundsätzlich ist das Spektrum an Aufgaben im Rechnungswesen sehr breit. Da im internen und externen Rechnungswesen ein grundlegend unterschiedlicher Fokus besteht, hat dies einen großen Effekt auf den Alltag. Die verschiedensten Tätigkeiten können demnach anfallen:

  • Berichte zu Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen
  • Abwicklung aller Rechnungen (eingehend und ausgehend)
  • Anlagenbuchhaltung: Verwaltung der Güter und Inventarisierung
  • Bilanzierung
  • Abstimmung der Unternehmenskonten
  • Liquiditätsplanung und Liquiditätskontrolle
  • Jahresbudget und Business Forecast
  • Steuerliche Pflichten
  • ... und viele mehr!

Je nach spezifischem Tätigkeitsfeld fallen die tatsächlichen täglichen Pflichten etwas unterschiedlich aus. Als Finanzbuchhalter oder Controller kümmert man sich beispielsweise um die Durchführung oder Kontrolle des Zahlungsverkehrs und stellt eventuell regelmäßige Berichte für andere Abteilungen aus den jeweiligen Kennzahlen auf.

Bilanzbuchhalter stehen eine Stufe darüber und sind für die komplette Organisation der Buchhaltung verantwortlich. Sie stellen beispielsweise aus den Bilanzen und der Gewinn- und Verlustrechnung am Ende einer Wirtschaftsperiode den Jahresabschluss auf.

Je nach Unternehmensgröße werden bestimmte Teilbereiche gesondert durchgeführt – so ist bei einer großen Zahl an Angestellten nicht selten die Lohnbuchhaltung eine eigene Abteilung. Diese kümmert sich dann natürlich um alle Aufgaben rund um Gehälter, Sozialleistungen, Sonderzahlungen und steuerliche Aspekte, die aus dem Angestelltenverhältnis resultieren.

Perspektive als Buchhalter

Im Durchschnitt sind die Einstiegsgehälter als Buchhalter im Vergleich mit anderen Branchen recht hoch angesiedelt. Wenn du gerade erst eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen hast und im Rechnungswesen beispielsweise als Lohnbuchhalter einsteigst, sind etwa 2.200 Euro pro Monat drin – was etwas höher ist, als andere Berufe mit ähnlicher Ausbildung.

Der große Vorteil daran sind dann die Aufstiegschancen innerhalb der Abteilung. Mit einer Weiterbildung nach einiger Zeit im Beruf steigt das Gehalt sprunghaft an. Wer mit ein paar mehr Jahren Berufserfahrung als Bilanzbuchhalter arbeitet, kann mit einem Bruttogehalt von etwas unter 5.000 Euro monatlich rechnen.

Grundsätzlich ist natürlich die Sicherheit und Zukunft des Berufs ein großer Faktor. Die Abteilungen haben häufig eine vergleichsweise geringe Fluktuation – und die Chancen, nach etwas Berufserfahrung eine Stelle in einem großen Unternehmen zu finden, stehen insbesondere bei Spezialisierung gut.

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