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ZUM BERUFSWAHLTEST

Ausbildung zum Uhrmacher. Warum der Beruf Zukunftschancen hat.


08.01.2018

Du wirst es kaum glauben, aber es gab einmal eine Zeit, in der zu großen Anlässen – Geburtstagen, Jubiläen, Hochzeiten etc. – wirklich noch wertvolle Uhren verschenkt wurden.

Da du vielleicht gar nicht weißt, wer der Profi in der Uhrenfertigung ist, möchten wir dir in diesem Beitrag die Ausbildung zum Uhrmacher vorstellen. Vielleicht ist dieser Ausbildungsberuf ja genau der Job, der dir liegen könnte. Was du dazu brauchst und warum die Branche vielleicht nur für dich nicht präsent ist, zeigen wir dir in diesem Ratgeber. 

Dieses Bild zeigt, wie viel Feinmotorik für die handwerkliche Fertigung einer Uhr nötig ist. Fingerspitzengefühl, Sorgfalt und jede Menge Verständnis für Technik, Mechanik und Physik sind für die Ausbildung zum Uhrmacher nötig.

Der Beruf des Uhrmachers

Der Beruf des Uhrmachers wird verkannt oder wusstest du, dass es die Uhrenfertigung in handwerklicher und in industrieller Richtung gibt? Bei beiden Produktionsarten geht es darum, Uhren herzustellen, die ein wichtiges Gut des Menschen bemessen: die Zeit. 

  • Die handwerkliche Fertigung darfst du wortwörtlich nehmen. Hier produzierst du Uhren selbst und buchstäblich in Handarbeit. Auch Reparatur, Prüfung und Wartung gehören in diesem Beruf zu deinen Aufgaben. 
  • Die industrielle Fertigung von Uhren verfolgt hingegen einen ganz anderen Ansatz. Hier schraubst du nicht etwa mit kleinstem Werkzeug, sondern du programmierst, steuerst und überwachst die Maschinen, die Uhren industriell fertigen. 

Diese so beschriebene Zweiteilung ist genau das, was den Beruf ausmacht: Er ist eine Mischung aus traditionellem Handwerk und moderner Technik. 

Diese Themen stehen auf dem Stundenplan 

 Die Ausbildung zum Uhrmacher machst du – analog zur Grundausprägung des Berufs – im Handwerk, in der Industrie oder auch an einer Berufsfachschule. Zu den einzelnen Aufgaben, die du während der dreijährigen Ausbildung absolvierst, gehören diese:

  • Grundkenntnisse und Fertigkeiten: Umgang mit Chemikalien, Klebstoffen und Fetten, Messungen (von Spannung, Widerstand, Strom)
  • Produktion und Fertigung: Herstellung einer Uhr (Pendeluhr im ersten Lehrjahr, Quarzuhr im zweiten Lehrjahr), Maschinengravur, Baugruppenlehre (z.B. Räderwerk), Drehen, Bohren
  • Wartungs- und Serviceaufgaben: Wechseln von Batterien, Befestigen von Armbändern, Reinigung von Gläsern, Beseitigung und Dokumentation von Qualitätsmängeln

Welche Kompetenzen muss ein Azubi mitbringen

Ein grundsätzliches Interesse an der Materie ist natürlich das Wichtigste, um im Beruf des Uhrmachers langfristig glücklich werden zu können. Zudem gibt es notwendiges Rüstzeug in punkto schulischer Interessen und persönlicher Fähigkeiten, die du mitbringen solltest. Aufgelistet sind sie in dieser Tabelle:

Um dir selbst ein Bild von deinen Kenntnissen und Fähigkeiten zu machen, kann dir auch ein Berufswahltest helfen.

Wieso ist der Beruf zukunftsträchtig?

Große Unternehmen setzen auf eigene Uhrmacher, wie die Uhrmacher Ausbildung bei Wempe zeigt. Das tun die Unternehmen auch aus einem guten Grund. Gerne wünschen sie sich gut ausgebildetes Fachpersonal, das nicht nur das Handwerk grundsätzlich beherrscht, sondern auch die Besonderheiten der jeweiligen Marke von der Pike auf verinnerlicht. Dabei geht es meist nicht nur um das klassische Abarbeiten von Aufgaben, sondern auch darum, die Uhrenwelt von morgen ein bisschen mitzugestalten und weiter zu formen. 

Das Einstiegsgehalt liegt durchschnittlich bei 850 Euro im ersten Ausbildungsjahr, bei 900 Euro im zweiten Ausbildungsjahr und bei 980 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Der spätere Verdienst wird im Schnitt zwischen 1800 und 2800 Euro liegen. Auch diese Information ist ein notwendiges Detail, um bestimmen zu können, ob der Beruf für Geld und Leben reicht.

Ein Blick auf die Marktsituation zeigt: Die Zahl der Uhrmacher in Deutschland steigt nur langsam. 3162 waren es laut Statista im Jahr 2016. Gut für diejenigen, die den Beruf lernen, so heißt es zumindest in der Presse, denn eine Arbeitslosenquote gibt es bei den Wenigen, die diese Profession beherrschen, keinesfalls. Vielmehr ist es eine zeitlose Berufsnische, die gerade für junge Leute wie dich eine echte Berufschance darstellt. Warum? Weil die Berufsausbildung bei Weitem nicht so überlaufen ist wie die Ausbildung zum Industriemechaniker oder zum Kaufmann für Büromanagement. Unter den Top-20 der Ausbildungsberufe 2016 des statistischen Bundesamtes ist der Uhrmacher beispielsweise nicht gelistet.

Neben der Anstellung beim Ausbildungsbetrieb gibt es für dich nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung auch diese Karriereoptionen:

  • Anstellung in einer Service- und Reparaturwerkstatt
  • Anstellung im Einzelhandel
  • Anstellung in der Entwicklung 
  • Anstellung in der industriellen Fertigung

Zudem hast du als gelernter Uhrmacher auch viele Optionen, dich beruflich weiterzubilden. Mit einer Zusatzqualifikation in Edelsteinbearbeitung oder Gold- und Silberschmiedetechnik optimierst du auch deine eigenen Zukunftsperspektiven. Auch im Verkauf gibt es spezielle Weiterbildungsangebote. 

 
 

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