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Sexting: Nackter Ruhm mit Folgen


24.03.2014

WhatsApp, Viber & Snapchat: Es ist heute total easy, mit Freunden in Kontakt zu bleiben, Videos und Bilder zu teilen. Nur ist die Hemmschwelle inzwischen ziemlich niedrig und viele feiern ihre „5 Minuten Ruhm“ mit halbnackten Bildern. Ungewollt! Denn spätestens, wenn Pics irgendwo im Netz auftauchen, ist Schluss mit lustig.

Gefährlicher High-Tech-Flirt

Generell ist gegen das Versenden von Nacktfotos nichts zu sagen. Was aber, wenn dein Bild nicht nur auf dem Handy der oder des Liebsten landet, sondern weiter geteilt wird? Wenn es nach einer Trennung genutzt wird, um zu provozieren und bloßzustellen und sogar bei Facebook veröffentlicht wird? Wenn plötzlich jeder an deiner Schule weiß, wie du nackt aussiehst? Sexting kann Folgen haben, mit denen du nicht mal im Traum rechnest. Bis zum Cyber-Mobbing ist es oftmals nur ein Katzensprung.

Eines der bekanntesten und zugleich tragischsten Beispiele dafür ist wohl Jesse Logan. Die 18-Jährige schickte ihrem damaligen Freund via Handy Nacktbilder von sich. Kaum waren sie getrennt, hat er diese weitergeteilt und so dafür gesorgt, dass sie bald die halbe Schule kannte. Jesse wurde daraufhin beschimpft und ausgegrenzt, bekam Depressionen und Panikattacken, schwänzte immer häufiger. 2008 beging sie schließlich Selbstmord. Wie auch die 15-jährige Amanda Todd, bei der alles mit einem vermeintlich harmlosen Chat begann. Die beiden sind kein Einzelfall. In den USA häufen sich derartige Fälle und zeigen, wie gefährlich Sexting sein kann.

Wie du dich vor Sexting schützt:

  • Wenn du intime Fotos verschicken willst, achte darauf, dass du darauf nicht eindeutig zu erkennen bist
  • Kontrolliere ganz genau, an wen du Bilder und Texte schickst
  • Deaktiviere das automatische Hochladen von Aufnahmen bei Facebook und Co.
  • Veröffentliche in sozialen Netzwerken nur Sachen, die alle von dir wissen dürfen
  • Nimm nur Freundschaftsanfragen von Leuten an, die du auch persönlich kennst

Prinzipiell solltest du dir immer ganz genau überlegen, was du mit wem teilen möchtest. Gerade Messaging-Apps wie Snapchat täuschen Sicherheit und Anonymität vor. Denn obwohl Bilder nur wenige Sekunden sichtbar sind und sich dann selbst zerstören, können sie gesichert oder wiederhergestellt werden.

Übrigens: Pro Juventute hat einen Cyber-Risiko-Check entwickelt, mit dem du testen kannst, wie „sicher“ deine Facebook-Profil ist. Bei uns wurden 30% Cyber-Risiko angezeigt. Was kam bei dir raus?

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