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Reich wie Dagobert Duck: Gelingt das nur in Entenhausen?


11.08.2020

Du wärst gerne Millionär? Möchtest am liebsten in Dagoberts Tresorraum mit den goldenen Talern abtauchen? Da geht es dir wohl wie der großen Mehrheit von uns.

Kaum einer hätte nicht gerne ein ausreichend großes Vermögen, das Sicherheit und zumindest ab und zu einen Hauch Luxus ermöglicht. Das Märchen vom Tellerwäscher, der es zu Reichtum und Ansehen bringt, findet sich wohl deshalb in unzähligen Filmgeschichten Hollywoods wieder.

Im realen Leben ließen die ersten Siedler in Amerika die Standesgesellschaft Europas tatsächlich hinter sich und nahmen ihr Glück damals selbst in die Hand. Ein abgenutztes Klischee oder eine Haltung, die auch heute noch Erfolg verspricht?

Erfolgsgeschichten jenseits von Hollywood

Manche Zeitgenossen vertrauen oft nicht genug auf ihre Begabung und Leistungsfähigkeit. Andere wieder lassen sich nicht entmutigen und brennen für ihre Ideen. Ähnlich wie Hollywoods Helden brechen sie aus Strukturen aus und geben alles für ihren Erfolg.

Im 19. Jahrhundert schrieb Horatio Alger, Autor von sozialen Groschenromanen, über den Aufstieg von armen Waisen oder Kindern aus bedürftigen Familien. Seine erfundenen Geschichten gehören bis heute zu den populärsten Beschreibungen des amerikanischen Traums. Allerdings stammte er selbst aus dem Bildungsbürgertum, wenn gleich er es zu seinen Lebzeiten nicht zu großem Vermögen brachte.

Im Vergleich dazu liest sich das Leben des amerikanischen Gründungsvaters Benjamin Franklin tatsächlich wie eine Erfolgsstory. Er wurde als 15. Kind eines Kerzenmachers geboren und startete sein Berufsleben als Zehnjähriger mit einer Ausbildung zum Druckerlehrling. In wenigen Jahren erwarb er sich erstaunliche Bildung und stieg später auf zum renommierten Wissenschaftler sowie Staatsmann. Anfang 40 war Franklin so reich, dass er für den Rest seines Lebens ausgesorgt hatte.

Unglaublich ist auch die Lebensgeschichte von Andrew Carnegie, einem US-amerikanischen Tycoon der Stahlbranche. Er war einer der reichsten Menschen seiner Epoche und spendete mehr als 350 Millionen Dollar für Bildungseinrichtungen und Bibliotheken.

Er war Mitte des 19. Jahrhunderts von Schottland nach Amerika gekommen und hatte sich aus ärmsten Verhältnissen hochgearbeitet. Als er später sein Stahlimperium für eine Summe von 480 Millionen Dollar an J. P. Morgan verkaufte, soll ihn der mächtige Finanzmagnat mit den Worten beglückwünscht haben: „Sie sind nun der reichste Mann der Welt“.

Autoren setzen den Traum von Glück in Szene

Auch das dritte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts war geprägt von Aufbruchsstimmung in die Moderne. Autor F. Scott Fitzgerald beschrieb diese in dem Roman „Der große Gatsby“. Die Generation des Jazz-Age liebte und lebte die Idee des amerikanischen Traums von Glück und Reichtum. Niemals wurde die Sehnsucht nach schnellem Geld und Macht heftiger geträumt als damals in den „Roaring Twenties“.

In Fitzgeralds Plot erwirbt sein Protagonist sagenhaften Reichtum, nicht zuletzt deshalb, um eine schöne Frau aus besseren Kreisen für sich zu gewinnen. Sein Roman liest sich wie ein Märchen, das als Liebesgeschichte beginnt und als blutiges Melodram endet.

Das Buch „der große Gatsby“ erschien 1925 und war zunächst kein Erfolg. Erst zwanzig Jahre nach dem Tod des Autors griff Hollywoods Filmwelt die Geschichte auf, die wohl zurecht als typisch amerikanisch bezeichnet werden kann. Es ist eine Geschichte von der Macht des Geldes, die alle Menschen und deren Handlungen nach dem Wert des Geldes bemisst.

Fragen über Fragen

Was lehren uns solche Geschichten aus dem „Real Life“ unserer Historie bzw. aus den Phantasiewerkstätten der Drehbuchautoren Hollywoods? Stellt der Wunsch nach Reichtum und Macht tatsächlich einen Wert dar?

Suchst auch du nach Geheimtipps, damit die Jagd nach dem großen Geld gelingen kann? Bietet unsere Gesellschaft der Gegenwart überhaupt die Basis für einen derartig steilen sozialen Aufstieg? Oder sind beispielsweise junge Gründer der Startup-Szene nur einem Phantom auf der Spur?

Der Bundesverband Deutscher Startups vertritt die Ansicht, dass es wichtig ist, Menschen für das Gründen von Firmen zu begeistern. Ihre Mitglieder sind sich gewiss, dass Startups nicht nur finanziellen Erfolg generieren, sondern auch Innovation in unserem Land schaffen sowie einen elementaren Wirtschaftsfaktor darstellen. Startups setzen hierzulande auf neue Technologien und treiben die Digitalisierung voran. Sie denken nicht in etablierten Mustern, sondern gehen neue Wege, sind sich die Lobbyisten sicher.  

Ähnlich wie die amerikanischen Siedler scheint es sich also für die junge Generation des 21. Jahrhunderts zu lohnen, die Ärmel hochzukrempeln. Es gibt ihn auch heute noch, den Gründergeist – allen Vorurteilen über die angeblich so sicherheitsbedürftigen Deutschen zum Trotz. Nur eines ist offensichtlich: Ohne die Bereitschaft ein finanzielles Risiko einzugehen und hart zu arbeiten, bleiben Reichtum sowie Erfolg wohl unerreichbare Ziele.

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