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Die Entwicklung der Pflegebranche - das hat sich in den letzten Jahren verändert!


06.02.2020

Du bist empathisch, kommunikativ und möchtest während sowie nach deiner Ausbildung Menschen in ihrem täglichen Leben unterstützen? Eventuell ist ein Job in der Pflegebranche genau das richtige für dich.

Das Berufsbild der Pflegerin / des Pflegers hat sich mittlerweile stark zum Positiven verändert und erscheint so auch für immer mehr junge Leute überaus attraktiv. Kürzere Arbeitszeiten, eine faire Entlohnung, als auch eine kostenfreie, generalisierte Ausbildung gehören mitunter zu den Veränderungen innerhalb des Pflegeberufs. Doch wie hat sich die Branche in den letzten Jahren konkret entwickelt und welche Neuerungen sind für die Zukunft geplant?

Das Berufsbild eines Pflegers / einer Pflegerin vor einigen Jahren

Bisher galt der Pflegebranche als sehr unattraktiv und eine Ausbildung zu beispielsweise einem / einer Altenpfleger/in wurde nur von wenigen jungen Leuten in Betracht gezogen. Daraus resultiert ein entsprechender Fachkräftemangel, welcher auch in den nächsten Jahren anhalten soll. Hierfür verantwortlich waren hauptsächlich die schlechten Arbeitsbedingungen. Überstunden, Schichtdienste, eine hohe physische sowie psychische Belastung und eine vergleichsweise niedrige Entlohnung führten dazu, dass sich immer weniger Auszubildende für den Beruf eines Pflegers / einer Pflegerin entschieden. Außerdem war es besonders für Frauen schwer, den Vollzeit- Job mit Kindern und einer Familie zu vereinbaren, wodurch viele nach der Schwangerschaft die Berufssparte wechselten oder auf eine Teilzeitbeschäftigung reduzierten. 

Was hat sich im Pflegeberuf bisher verändert?

Eine große Änderung, welche bereits durchgeführt wurde, betrifft die Ausbildung der zukünftigen Pfleger und Pflegerinnen. Ab 2020 werden Kranken-, Alten- und Kinderpfleger / innen nicht mehr getrennt, sondern gemeinsam ausgebildet. Der Schwerpunkt, hinsichtlich der verschiedenen Sparten, wird im dritten Lehrjahr gesetzt. Zudem entfallen die Kosten für die generalisierte Pflegeausbildung und die Ausbildungsstätten sind verpflichtet, die Lehrlinge angemessen zu vergüten. Darüber hinaus dürfen Krankenpfleger / innen auf Intensivstationen nur mehr 2,5 Patienten / Patientinnen, nachts ausschließlich 3,5 Patienten / Patientinnen zugeteilt werden. 

Wie soll das Berufsbild in Zukunft attraktiviert werden?

Der größte Fokus liegt auf der Gewinnung neuer Fachkräfte, um die Lücke im Bereich der Pflegeberufe zu schließen. Hierzu ist beispielsweise eine Erweiterung und Verbesserung der Ausbildungsplätze vorgesehen. Darunter fallen die generalisierte Pflegeausbildung, mit Abschaffung der Ausbildungskosten, bezahlte Fortbildung für bereits tätige Fachkräfte sowie einfachere Umschulungsmöglichkeiten für Berufstätige aus anderen Branchen. Durch die Möglichkeit zum Erwerb von Zusatzqualifikationen sind außerdem Aufstiegschancen gegeben, welche in den Pflegeberufen bisher (fast) fehlten. Durch den Erhalt von Förderungen für Krankenhäuser sowie Pflegeeinrichtungen soll es in der Zukunft Frauen außerdem ermöglicht werden, ihr Berufs- und Familienleben besser zu vereinbaren.

Fazit

Die Ausbildung zum Pfleger / zur Pflegerin galt lange als überaus unattraktiv und war mit vielen Nachteilen gegenüber anderen Branchen verbunden. Aufgrund des akuten Fachkräftemangels wurden diverse Neuerungen in der Pflegesparte durchgeführt, welche den Beruf auch für junge Leute attraktiv gestalten. Hierzu gehören beispielsweise die kostenlose, generalisierte Pflegeausbildung, eine angemessene Entlohnung sowie eine geringere, physische Belastung durch die Beschränkung der maximalen Patienten / Patientinnen pro Fachkraft. Außerdem sollen Pflege- Einrichtugen, als auch Krankenhäuser staatliche Förderungen erhalten, um Frauen eine bessere Vereinbarung ihres Berufs- sowie Familienlebens zu ermöglichen. 

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